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»Nahrungsmittel- unverträglichkeit«
Rund zehn Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter Laktoseintoleranz, also einer Unverträglichkeit von Milchzucker, etwa einen von 200 Menschen trifft die entzündliche Darmerkrankung Zöliakie, deren Verursacher das im Getreide enthaltene Klebereiweiß Gluten ist. Sind Laktoseintoleranz und Zöliakie eigentlich Allergien? Wie lassen sich diese Erkrankungen exakt diagnostizieren? Sind sie heilbar? Was können Betroffene tun im Sinne einer optimalen Lebensqualität? Die freundlichen Mitarbeiter der A-plus Apotheken beraten im Juli ausführlich und kompetent und räumen auf mit Vorurteilen und Fehlinformationen.
Laktoseintoleranz: Die Milch ist schuld! Ständig Bauchweh, Übelkeit, Durchfall, manchmal auch Kopfschmerz oder Migräne … vielleicht steckt eine Laktose-unverträglichkeit hinter diesen Symptomen. Wer darunter leidet, verträgt schlichtweg keine Milch. Laktoseintoleranz ist entgegen einer weit verbreiteten Ansicht keine Allergie. Ihre Symptome sind vielfältig und sie treten nicht jedes Mal auf, wenn Milch oder Milchprodukte verzehrt werden. Denn nicht alles aus Milch enthält gleich viel Milchzucker.
Zöliakie: Finger weg vom Korn! Die Krankheit Zöliakie, auch Sprue genannt, wird von einer absoluten Glutenunverträglichkeit im Darm ausgelöst. Diese sorgt dafür, dass die Betroffenen sämtliche Getreideprodukte vom Speiseplan streichen müssen – denn Gluten steckt vor allem in Weizen, Dinkel, Roggen und in Hafer. Zöliakie ist weder heilbar noch medikamentös zu behandeln. Patienten müssen sich daher ein Leben lang konsequent glutenfrei ernähren.
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